Stricken für die kalte Jahreszeit
Der Sommer ist vorbei und wenn man diese Tagen nach draußen blickt, „herbstelt“ es schon ganz schön. Die Nächte werden immer kälter, die Sonne lässt sich immer seltener blicken und morgens auf dem Weg zum Kinderarzt ist es schon ganz schön kalt. Deswegen sollten die Babys immer schön warm eingepackt werden und wie könnte das schöner gehen als mit selbstgestrickter Mütze und dem dazu passenden Schal?

Babysachen einfach selber stricken © Rike / PIXELIO
Strickmuster und Vorlagen
Wenn ihr für die neue Mütze eures lieben Kleinen nicht zum ersten Mal zu Stricknadeln und Wolle greift, braucht ihr sicherlich erst gar keine Anleitung oder eine Vorlage, um die Mütze zu stricken. Ein paar Grundmuster hat jede Strickliese parat und für die Kleinen sollte es in erster Linie ohnehin etwas Funktionelles sein und zwar etwas Warmes. Deswegen empfiehlt es sich, im Bündchen der Mütze auf jeden Fall abwechselnd rechte und linke Maschen zu stricken, damit der Bund einen elastischen Charakter sitzt und die Ohren immer gut warm hält und nicht nach oben rutscht. Wie nach dem Bund weiter gestrickt wird, bleibt eurer Kreativität überlassen: entweder geht es mit rechten Maschen weiter oder man strickt zehn Reihen rechter Maschen und setzt dazwischen die Kombination aus einer rechten, einer linken und wieder einer rechten Reihe. Danach setzt man die zehn Reihen rechts fort und erhält so eine süße Kindermütze mit einer ringelartigen Musterung. Passt für Jungs wie für Mädels.
Falls es euch an Kreativität oder allein des Vorstellungsvermögens mangelt, werdet ihr sicherlich im Internet fündig und findet kostenlose Anleitungen zum Download.
Gute Qualität und Hautverträglichkeit
Damit das Kind die Mütze gerne trägt und nicht ständig versucht, sie abzunehmen, weil sie piekst und kratzt, sollte man immer auf eine gute Qualität der Wolle setzen. Es gibt inzwischen ein großes Angebot an Biobaumwollen und spezieller Wollen für Babys. Gütesiegel sorgen dafür, dass keine schädlichen Substanzen in der Wolle enthalten sind und sich das Baby wohl damit fühlt – und das darf dann auch den ein oder anderen Euro mehr kosten.